Südhessen vernetzt sich - sei dabei!

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Wer wir sind

AdiNet steht für Antidiskriminierungsnetzwerk. Ein ziemlicher Zungenbrecher, doch dahinter steckt eine einfache Idee: Engagierte Menschen, Vereine, Institutionen, Projekte und Initiativen im Raum Südhessen zusammenbringen, die sich gegen Diskriminierung stellen.

Seit dem 1. Oktober 2018 gibt es in Hessen drei regionale Antidiskriminierungsnetzwerke: AdiNet Nordhessen, AdiNet Rhein-Main und AdiNet Mittelhessen. Seit dem 15. März 2019 gibt es nun auch das AdiNet Südhessen, das sind wir.

Wir sind Teil einer Initiative der Antidiskriminierungsstelle im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) und werden von dieser gefördert.

Gemeinsam wollen wir ein großes Netzwerk für Hessen bilden, sowohl untereinander als auch mit Akteur_innen in den jeweiligen Regionen.

Es ist unsere Aufgabe als AdiNet, Akteur_innen und Multiplikator_innen auf horizontaler Ebene zusammenzubringen, um Anti-Diskriminierungsarbeit als großflächige Querschnittsaufgabe anzugehen.

Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz in unserer Gesellschaft müssen gerade heute eingefordert und gefördert werden, deshalb unterstützen wir Institutionen, Vereine, Initiativen und engagierte Privatmenschen dabei, sich gegen Diskriminierung einzusetzen, indem wir sie vor Ort vernetzen. Wir wollen eine Plattform bieten, die Kontakte knüpft, die Kommunikation vereinfacht und Übersicht verschafft sowie Möglichkeiten für kollegialen Austausch aufzeigt. Nur gemeinsam können wir viel erreichen!

Träger von AdiNet Südhessen ist der gemeinnützige Bensheimer Verein „Fabian Salars Erbe e.V.“.

Der Trägerverein Fabian Salars Erbe e.V. ist seit über 10 Jahren bundesweit aktiv, als Netzwerkmitglied unterstützt der Verein AdiNet Südhessen dabei, schnell Kontakte herzustellen. Egal, ob ihr Expert_innen für Aktionen und Veranstaltungen sucht oder selbst welche seid.

 

AdiNet Südhessen erstreckt sich über die Regionen

  • Darmstadt
  • Darmstadt-Dieburg
  • Kreis Bergstraße
  • Odenwaldkreis

Das Adinet-Team

Anja Ostrowski

Leitung, Geschäftsstelle Bensheim

Sabrina Lehmann

Sabrina Lehmann

Koordination, Verwaltung

Salome Saremi-Strogusch

Salome Saremi-Strogusch

Organisation, Verwaltung, Finanzen

Du möchtest uns unterstützen? Sehr gerne, unterstütze uns als Expert_in oder als Teil Deiner Institution und nehme jetzt Kontakt zu uns auf.

Bunt ist die schönste Farbe

Warum Diskriminierung uns alle betrifft:

Weil „normal“ Definitionssache ist. Welche gesellschaftliche Rolle wir ausfüllen, wie wir aussehen, was wir tun und glauben, unterliegt einem ständigen Wandel. Vielfalt sollte niemand als Bedrohung erleben. Im Gegenteil: Eine bunte Mischung bereichert jede Gesellschaft, gibt Denkanstöße, macht den Blick frei und das Herz weit. Manchmal macht uns Angst, was wir nicht kennen. Angst und Ohnmacht erzeugen Wut. Dieser Wut können wir begegnen, indem wir schon präventiv Wissen vermitteln und Menschen vernetzen. Das gegenseitige Kennenlernen macht nämlich klar, dass wir gar nicht so unterschiedlich sind, vorhandene Unterschiede dabei trotzdem gesehen, verstanden und akzeptiert werden müssen.

Wichtig ist uns, auch auf subtile Formen der Diskriminierung aufmerksam zu machen, die jeden Tag unzählige Menschen betreffen. Diskriminierungserfahrungen gehören für sehr viele Menschen zum Alltag, nur wenige genießen das Privileg, nicht negativ betroffen zu sein. Auch muss Diskriminierung intersektional betrachtet werden, das bedeutet, dass wir einen Blick dafür entwickeln müssen, dass Diskriminierung niemals nur auf einer Ebene stattfindet. Verschränkungen und Überlappungen von Diskriminierung sichtbar zu machen hilft dabei, bessere Anti-Diskriminierungsarbeit zu leisten.

Weil ein gewaltfreies Zusammenleben in der Gesellschaft ein Prozess ist, der uns alle motivieren sollte, kritikfähig und lernwillig zu bleiben, soll das Netzwerk sich ganzheitlich mit dem Thema Diskriminierung befassen. Darum vernetzen wir auf der horizontalen Ebene Akteur_innen, die sich mit den einzelnen Diskriminierungsformen befassen und zeigen Schnittstellen sowie Kooperationsmöglichkeiten auf.

Was wir uns wünschen:

Unabhängig von ethnischer und religiöser Zugehörigkeit, von Geschlecht, Körperlichkeit, Lebensalter, Begehren, Identität und Weltanschauung sollen alle Menschen ein Leben in Würde und Unversehrtheit führen können. Mit Be_hinderung oder ablebodied, gesund oder krank, alt oder jung, cis oder trans, egal aus welchem Milieu stammend – unsere Vision ist eine Welt, in der alle Facetten und Formen der Lebenswirklichkeit so selbstverständlich sind, dass ein friedliches Zusammenleben funktioniert.

Darum wünschen wir uns ein stetig wachsendes, motiviertes und ideenreiches Netzwerk, das neue Möglichkeiten aufzeigt und flexibel auf das Weltgeschehen reagieren kann. Viele arbeiten schon zusammen, manche kleinen Vereine und einzelne Akteur_innen kennen sich noch nicht. Dafür soll AdiNet Südhessen die Vernetzung auf horizontaler Ebene vereinfachen, damit diese ihre Zielgruppen einfacher und umfassender erreichen können.

Fabian Salars Erbe e.V.
Bundesnetzwerk Zivilcourage