Auf welche Bausteine wir setzen:

Vorbeugen

Ablehnende Gedanken und Ideen gar nicht erst entstehen lassen, nur weil Menschen ungewohnt ticken, aussehen, denken – darauf setzen mittlerweile viele Institutionen durch präventive Angebote. Wer dabei Hilfe und Kontakt sucht, wird von uns mit den Expert_innen zusammengebracht.

Sichtbar machen

Wir möchten den Blick und das Bewusstsein dafür sensibilisieren, wie unterschiedlich die Bedürfnisse und Kompetenzen aller Mitglieder unserer Gesellschaft sind. Dabei legen wir Wert auf Wissensvermittlung: Wo sich Diskriminierungsebenen miteinander verschränken, bilden sie strukturelle Barrieren, die für Teile der Gesellschaft unüberwindbar sind. Strukturelle Benachteiligung spüren und sehen viele Menschen nicht, wenn sie nicht selbst negativ betroffen sind. Darum ist es wichtig, alle Mitglieder der Gesellschaft dafür zu sensibilisieren.

Ins Handeln kommen

Niemensch muss still erdulden und ertragen: Diese Botschaft ist uns besonders wichtig!

Sich mit den eigenen Aufgaben alleine zu fühlen, kann frustrierend sein. Auch Fachkräfte und Ehrenamtliche wollen über Erlebtes sprechen, Erfahrungen abgleichen, Stärke in einer kollegialen Gemeinschaft finden und gemeinsam neue Ansätze erproben – das ermöglicht ein starkes Netzwerk, in dem jederzeit Fragen, Vorschläge und Anregungen wahrgenommen und reflektiert werden.

Wir laden euch ein

Bringt eure Ideen und Gedanken in unser Netzwerk ein, um gemeinsame Projekte zu realisieren, indem ihr neue Kooperationspartner_innen findet. Wir wollen euer Base Camp sein, in dem ihr euch treffen, ermutigen, solidarisieren und stärken könnt. Zusammen mit anderen Akteur_innen, die sich gegen Diskriminierung engagieren, lässt sich mehr erreichen. Dafür ist es nötig Bescheid zu wissen, wer in welchen Bereichen bereits aktiv ist. Das will AdiNet Südhessen euch ermöglichen.

Was ist überhaupt Diskriminierung?

 

Diskriminieren bedeutet, eine Person aufgrund einer bestimmten, allgemeinen Zugehörigkeit zu einer Gruppe auszugrenzen, abzulehnen oder sogar anzugreifen. Das reicht von Ausschluss über Beleidigung bis hin zum tätlichen Angriff. Beispiele aus dem Alltag: Bemerkungen mit rassistischem oder frauenfeindlichem Hintergrund und das Abwerten von Menschen, die in ihrer körperlichen oder seelischen Gesundheit eingeschränkt sind. Auch „zum Spaß“ oder zur Beleidigung und Abwertung die Identität von marginalisierten Gruppen zu verwenden, ist diskriminierend.

Diskriminierung melden!